Liontours Israel

shalom von Israel…

hier eine kurze Zusammenfassung – Reisebericht – unserer

Israelreise vom 07. bis 14.10.18.

zuerst der Ablauf… dann die geistigen Eindrücke etc.

Unsere Gruppe bestand wie auch schon 2016 aus meinem Mann Bernd, Diana, Reto und Matthias aus Winterthur, Schweiz und mir. Bernd, Diana und ich sind mit Ryanair von Badenairpark bei Karlsruhe direkt nach Tel Aviv, Ben Gurion Airport, geflogen. Der Flug war günstig und der Service gut. Jedoch haben wir verpasst uns nochmals vorher die Bordkarten ausdrucken zu lassen. Das ist bei dieser Fluglinie erforderlich ansonsten kostet es extra. Für alle die zukünftig vorhaben mit Ryanair zu fliegen, dieser Tipp. Grundsätzlich haben wir den Flug und Service an Bord für gut empfunden und können diesen Flug empfehlen.

Unsere Unterkunft war wie schon öfters das Hotel Gilgal in Tel Aviv, nahe am Strand und unter der Leitung von messianischen Juden. Ein gutes Hotel der Mittelklasse, friedliche Atmosphäre, gutes Frühstück, schöne Dachterasse mit Ausblick auf Mittelmeer und skyline. Wir haben uns als Gruppe jeden Abend dort getroffen und gaaanz viel gebetet und gute Kontakte geknüpft. Paul und seine beiden Töchter Lisa und Anna sind uns sehr ans Herz gewachsen. Wir freuen uns schon heute, sie bald wieder in Deutschland zu treffen. Der erste Tag war Ausruhen und mit einem 2 stündigen Spaziergang nach Jaffa am schönen Strand entlang ausgefüllt. Abends haben wir uns ein gutes Restaurant am Strand gegönnt. Man muss allerdings mit ca. 25 Euro pro Person rechnen. Grundsätzlich sind Restaurants in Israel in dieser Preisklasse angesiedelt. Billiger geht es natürlich mit Falafelbuden und Supermarkt. Wozu wir uns für die restliche Reisezeit entschieden haben.

am 09.10. ging es hinauf nach Jerusalem. Wir waren an einem sehr wichtigen Ort, speziell für uns aus Deutschland… dem Holocaust Gedenkmuseum Yad Vashem.

Für alle sensiblen Seelchen, es geht tief. Mir persönlich hat es förmlich die Sprache verschlagen, ich konnte kaum noch sprechen und habe immer wieder geweint. Aber es war gut und wichtig. Das sollte man wenigstens einmal erlebt haben. Wir waren nach ca. 5 Stunden dann wieder am Ausgang und sind ermüdet aber gut im Hotel angekommen. Eines der vielen Segnungen, die wir auf der Reise erleben durften, wir haben jeden Abend einen Parkplatz direkt vor dem Hotel bekommen. Ein Wunder für Tel Aviver Verkehrsverhältnisse. Mein Mann Bernd, hat uns ca. 1600 km gefahren, dafür gaaaanz lieben Dank.

10.10. sind wir nochmals nach Jerusalem gefahren (ca. 1,5 Stunden) der Strassenverkehr ist etwas crazy, sowohl in Tel Aviv wie auch in Jerusalem, für unsichere Autofahrer ist das nichts. Da kann ich Zug oder Busse empfehlen bzw. in Jerusalem auch Strassenbahn bzw. Taxi. Eine gute Location um im Zentrum zu parken ist die Mamilla Mall. Dort sind die heiligen Stätten gut zu Fuss zu erreichen. Wir waren zuerst an der Kotel, Klagemauer danach im Österreichischem Hospiz zum Cappuccino trinken, dort gibt es österreichische Küche, wie Wiener Schnitzel und Kuchen. Ein wunderschöner Garten mit Tischen lädt zum relaxen ein. Dann ging es durch die Via Dolorosa zum Teich Bethesda wo Jesus den Mann der 38 Jahre gelähmt war, geheilt hat. Diese Stätte hat Öffnungszeiten, also vorher schlau machen. Weil wir noch 30 Minuten warten mussten liefen wir zu Lionsgate – Löwentor und gleich um die Ecke rechts ist das goldene Tor. Gegenüber sieht man das Kidrontal und den Ölberg. Eine wunderschöne Ausssicht. In der Anlage von Bethesda haben wir viel für kranke Menschen gebetet, die wir kennen. Danach sind wir getrennt voneinander unterwegs gewesen. Diana und ich waren am unteren Teil einer Säulenhalle, genau über unserem Kopf war ein steinerner Torbogen. Als wir da so standen und leise beteten, kamen zwei Tauben angeflogen, die sich genau über unseren Köpfen niederliessen. Für Minuten schauten uns die Tauben bewegungslos von oben an und wir sie von unten. Es war sowas von aussergewöhnlich, denn danach haben wir keine mehr in dem gesamten Areal gesehen. Wow… das hat unser Herz sehr berührt und wir haben Gottes Gegenwart und Liebe für uns sehr tief gepürt.

11.10. früh aufstehen und Abfahrt zur Stiftshütte im Timnapark kurz vor Eilat im Süden von Israel. Wir haben uns die Strecke Richtung Mitzpe Ramon ausgesucht und dort den Krater besucht. Es ist eine Reise wert, ein wunderschönes landschaftliches Erlebnis. Dort gibt es auch ein Restaurant und Aussichtsplattform. Nach 6 Stunden Autofahrt kamen wir etwas müde an der Stiftshütte an. Dort findet jede Stunde eine 30 minütige Führung in Englisch statt. Die ganze Stiftshütte ist ein Sinnbild für Jesus Christus. Jedes Detail hat eine besondere Bedeutung. Es lohnt sich ein intensives Bibelstudium darüber zu machen. Aufgrund der langen Anfahrt haben wir eine Übernachtung in Eilat gebucht. Es war ein Appartmenthaus mit mehreren abgeteilten Suiten. Erstklassige Ausstattung mit Pool, Küche, Grillplatz etc. Wir sassen am Abend noch lange beisammen und haben die Erholung in bequemen Gartenmöbeln genossen.

12.10. Auf zum Dolphin Riff in Eilat, das einzige Areal in der Welt wo Delfine sowohl in der Bucht und im freien Schwimmen dürfen. Wir haben ca. 6 unterschiedliche Delfine ganz nah an den Stegen gesehen, sie sind gesprungen, wie man es im Fernsehen immer bestaunt. Leider hatten wir nicht soviel Zeit sonst kann man auch einen Schnorchel oder Tauchgang buchen um mit diesen schönen Tieren zu schwimmen. Kostet allerdings extra. Zurück nach Tel Aviv über das Tote Meer. In Ein Bokek gibt es Möglichkeit kostenlos ins Wasser zu gehen und sich treiben zu lassen. Auf jeden Fall ein weiteres Erlebnis, was man nicht versäumen sollte. Vorher haben wir noch an Lots wife place angehalten. Ihr wisst schon, die Frau von Lot, die zur Salzsäule wurde als sie zurückschaute und dem Engel des Herrn damit ungehorsam war. Die zerstörten Städte Sodom und Gomorra sind gleich dort. Gegen 20.00 Uhr waren wir dann wieder im Hotel.

13.10. See Genezareth – mit Umrundung und verschiedenen Stopps. Diana und ich haben uns für einen Strandtag entschieden, da wir sehr müde waren. Bernd, Reto, Matthias und Paul mit seinen Töchtern haben einen schönen Tag mit Schwimmen im See verbracht.

14.10. Verabschiedung vor dem Hotel. Es sind viele Tränen geflossen, denn die Zeit miteinander war sehr intensiv und liebevoll. Danach Heimflug zum Badenairpark. Wir sind alle wohlbehalten und mega gesegnet und vom Herrn beschenkt angekommen. Hallelujah… mit großer Dankbarkeit geben wir Dir Herr Yeshua die Ehre. Es ist ein Vorrecht das heilige Land zu bereisen.

Geistiges… Diana hatte ca. 2 Wochen vor Abflug einen Unfall… beim Putzen ist sie vom Stuhl gefallen und hat sich Prellungen und Rippenanbruch zugezogen. Das Thema unserer Reise war Heilungstour… noch am Donnerstag vor Abflug wußte sie nicht ob sie mitfliegen kann, wegen der starken Schmerzen und Einschränkungen im Bewegungsapparat. Sie hat überwunden und kam doch mit… am ersten Abend haben wir für Heilung unter Handauflegung gebetet. Der Herr hat ein Wunder getan. Sie war innerhalb weniger Stunden fast schmerzfrei und konnte die Tour voll durchziehen. Unser Herr – unser Heiland und Arzt… er ist treu.

Es kamen noch einige andere Worte, auf die der Geist Gottes versucht hat in unseren Herzen zu wirken… das eine war die Ernsthaftigkeit der Nachfolge Jesu… bekennender Christ zu sein ist etwas ganz anderes als ein Jünger zu sein… ein Jünger – Nachfolger Jesu – ist bereit für die Wahrheit und das Evangelium zu leiden… nicht so wie Jesus am Kreuz von Golgatha, aber den Preis zu bezahlen… das ist sehr persönlich und jeder darf das für sich selbst entscheiden; ein weiteres Wort kam in der Stiftshütte… wieviel Opfer sind wir bereit zu bringen?… unsere Opfer ..Zeit. Beschäftigung ist Selbstbetrug… denn nur im Gebet empfängst Du… Dankbarkeit zeigt sich auf viele Arten… nichts ist selbstverständlich und auch nicht Menschen, die Dir Gutes tun… wieviel Wertschätzung zeigen wir…. durch Worte und Taten… wieviel Liebe haben wir im Geben von Liebe… wenn wir unseren Bruder und Schwester nicht lieben können, können wir auch Jesus und den Vater nicht lieben.. denn wir sehen sie nicht… aber diejenigen die uns auf unserem Lebensweg begegnen sehen wir … manche dürfen wir näher kennenlernen… und können wir dann immer noch lieben, obwohl sie Fehler und Schwächen haben… oder benutzen wir sie nur. Für Dich und mich hat Jesus sein Leben gelassen. Es ist sehr traurig wenn wir das nicht verstehen und auch nicht ein stückweit unser Leben lassen für unsere Geschwister. Da draussen warten Millionen Menschen auf einen liebevollen Vater und Erlöser… wir haben die Kraft und den Himmel in uns um dies weiterzugeben. Ja wir werden Ablehnung, Verfolgung, Hass und ganz viel Lieblosigkeit erleben, ja wir werden nicht kompatibel mit vielen sein… aber war Jesus das? Die gute Nachricht ist, wenn wir versagen und erkennen, dann ist er treu und gerecht und vergibt und reinigt uns von unseren Sünden… wenn wir sie IHM bekennen… wie gnädig…

shalom sendet Sabine

 

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